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Verlegeanweisung für schwimmendes Cling-System
1. Untergrund
Der Untergrund muss eben, trocken und gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt sein. Es eignen sich alle tragfähigen, flächigen Unterböden, z.B. alte Dielenböden, Trockenestriche, Zementestriche, Fliessestriche, Span- und OSB-Platten. DIN 18356 Teil 3.1.
2. Verlegung
Verlegerichtung festlegen. Rippenpappe PE nach Anleitung auslegen. Wir empfehlen in Richtung des Lichteinfalls oder der Raumlänge nach zu verlegen. Es kann in beliebiger Länge verlegt werden. In der Verlegebreite quer muss das Quell- und Schwindverhalten von Massivholz beachtet werden. Eiche, Birke, Lärche bis ca. 6 Meter, Buche bis ca. 5 Meter Verlegebreite.
Der Wandabstand ist mit folgender Faustformel zu wählen: Pro lfm Verlegebreite sind 4mm Dehnfuge auf jeder Seite sowie an allen aus dem Boden ragenden Bauteilen einzuhalten. (Beispiel: 5 Meter Raumbreite x 4mm = 20mm + 4mm für Stahlfeder = 24mm Dehnfuge pro Längsseite). Die Dehnfuge stirnseitig beträgt ca. 10 mm. Die Elemente werden im ungleichen Verband verlegt. Sie beginnen mit der ersten Reihe an der Wand, indem Sie die Profilnase zur Wand abtrennen. Mit den beigelegten Abstandsklötzen halten Sie den richtigen Wandabstand (22mm oder mehr, Bild 1). Bei unebenen Wänden muss angepasst werden.
Sollten Sie eine Verlegebreite von über 5-6 m bis 8m ausführen, so ist die Sockelleistenverbreiterung (Flachleiste) einzusetzen! Die Spannfedern werden mit einer Basisschiene zur Wand doppelt- )( -eingesetzt. Bitte beachten Sie die Berechnung der Dehnfuge, z.B. 7m Verlegebreite x 4mm + 2x 4mm Federn = mindestens 36 mm. Die Leistenverbreiterung wird mit der Sockelleiste verbunden. Da sich die Bodenfläche bewegt, dürfen keinerlei Fixierungen am und mit dem Boden vorgenommen werden!
Der Untergrund muss eben, trocken und gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt sein. Es eignen sich alle tragfähigen, flächigen Unterböden, z.B. alte Dielenböden, Trockenestriche, Zementestriche, Fliessestriche, Span- und OSB-Platten. DIN 18356 Teil 3.1.
2. Verlegung
Verlegerichtung festlegen. Rippenpappe PE nach Anleitung auslegen. Wir empfehlen in Richtung des Lichteinfalls oder der Raumlänge nach zu verlegen. Es kann in beliebiger Länge verlegt werden. In der Verlegebreite quer muss das Quell- und Schwindverhalten von Massivholz beachtet werden. Eiche, Birke, Lärche bis ca. 6 Meter, Buche bis ca. 5 Meter Verlegebreite.
Der Wandabstand ist mit folgender Faustformel zu wählen: Pro lfm Verlegebreite sind 4mm Dehnfuge auf jeder Seite sowie an allen aus dem Boden ragenden Bauteilen einzuhalten. (Beispiel: 5 Meter Raumbreite x 4mm = 20mm + 4mm für Stahlfeder = 24mm Dehnfuge pro Längsseite). Die Dehnfuge stirnseitig beträgt ca. 10 mm. Die Elemente werden im ungleichen Verband verlegt. Sie beginnen mit der ersten Reihe an der Wand, indem Sie die Profilnase zur Wand abtrennen. Mit den beigelegten Abstandsklötzen halten Sie den richtigen Wandabstand (22mm oder mehr, Bild 1). Bei unebenen Wänden muss angepasst werden.
Sollten Sie eine Verlegebreite von über 5-6 m bis 8m ausführen, so ist die Sockelleistenverbreiterung (Flachleiste) einzusetzen! Die Spannfedern werden mit einer Basisschiene zur Wand doppelt- )( -eingesetzt. Bitte beachten Sie die Berechnung der Dehnfuge, z.B. 7m Verlegebreite x 4mm + 2x 4mm Federn = mindestens 36 mm. Die Leistenverbreiterung wird mit der Sockelleiste verbunden. Da sich die Bodenfläche bewegt, dürfen keinerlei Fixierungen am und mit dem Boden vorgenommen werden!


Es dürfen auch keinerlei Verleimungen im Profil erfolgen. Die während der Verlegearbeiten entstehenden Längsfugen zwischen den Elementen sind normal. Sie schliessen sich beim Verspannen. Bevor die letzte Reihe eingepasst wird, muss die gesamte Fläche fugenlos zusammengedrückt werden. Dazu schneiden Sie ein paar Reststücke ca. 20cm lang schräg durch, in je 2 Keile. Im Abstand von ca. 80cm einsetzen und die Bodenfläche gegen die Wand zusammenkeilen. Sollten die Kopfstösse nicht eng verbunden sein, müssen diese mit einem Zugeisen zusammengedrückt werden. Letzte Reihe auf entsprechende Dehnfuge einschneiden. Keile entfernen, Brett einsetzen und sofort mit den Federn, den Bogen zur Wand, verspannen (Bild 2). Abstand der Federn zueinander ca. 15cm (bei doppelter Feder ca. 30cm). Danach in der ersten Reihe die Federn genauso einsetzen. Nicht vergessen, die Holzklötze zu entfernen!
Zur Beachtung bei der Verlegung von Thermoholz-Dielen:
Bei der Verlegung von Thermoholz-Dielen ist grundsätzlich ein größerer Wandabstand einzuhalten. Aufgrund der extremen Austrocknung durch die Thermobehandlung ist nach der Verlegung mit einer Ausdehnung von ca. 5 mm pro lfm Verlegebreite (auf jeder Seite) zu rechnen. Die Keile dürfen beim Zusammentreiben nur schwach angezogen werden. Die noch verbleibenden Fugen schliessen sich von selbst, wenn die Holzausgleichsfeuchte erreicht ist.
Zur Beachtung bei der Verlegung von Thermoholz-Dielen:
Bei der Verlegung von Thermoholz-Dielen ist grundsätzlich ein größerer Wandabstand einzuhalten. Aufgrund der extremen Austrocknung durch die Thermobehandlung ist nach der Verlegung mit einer Ausdehnung von ca. 5 mm pro lfm Verlegebreite (auf jeder Seite) zu rechnen. Die Keile dürfen beim Zusammentreiben nur schwach angezogen werden. Die noch verbleibenden Fugen schliessen sich von selbst, wenn die Holzausgleichsfeuchte erreicht ist.
3. System - Sockelleisten
System-Sockelleisten einpassen und nur an der Wand befestigen.
4. System – Schienen
Mit System-Schienen können Sie alle Übergänge und Anschlüsse zu anderen Bauteilen ausführen. Dazu muss zuerst eine Basisschiene vor der Verlegung am Boden befestigt werden. Die Abschluss-, Übergangs- oder Ausgleichsprofile müssen so verschraubt werden, dass die Bewegungen der darunter verdeckten Federn und die des Bodens nicht eingeschränkt werden, siehe Skizze:



5. Fussbodenheizung
Die Verlegung auf einer Fussbodenheizung ist nur beschränkt möglich. Geeignet dafür sind nur Brettbreiten bis 14cm bei maximaler Estrich-Temperatur von 27° Celsius, und die Spannfedern müssen doppelt eingesetzt werden. Bitte beachten Sie, dass sich hier Fugen und Schüsselungen etwas mehr zeigen werden. Im besonderen Fall wenden Sie sich vor Verlegung an Ihren Fachhändler.
6. Oberfläche und Pflege
Nach dem Verlegen des CLING®-System Massiv-Holzbodens sollte die Oberfläche trocken auspoliert werden, darf aber in den ersten 14 Tagen NICHT feucht gereinigt werden. Das bei der Produktion frisch aufgetragene Öl braucht diese Zeit, um einen widerstandsfähigen und dauerhaften Schutz aufzubauen. Der Boden sollte in dieser Phase auch nicht stark beansprucht werden, kann aber mit Besen oder Staubsauger gereinigt werden. Nach dieser Zeit kann mit der Erstpflege begonnen werden (siehe Anleitung in beiliegendem Pflegeset oder Informationen bei Ihrem Händler). Da die Oberfläche einem Verschleiß und natürlichen Farbänderungen unterliegt, ist dafür jegliche Gewährleistung ausgeschlossen.
7. Raumklima
Die Werterhaltung des Massiv-Holzfussbodens und das Wohlbefinden des Menschen erfordern ein gesundes Raumklima (20-22° C / 50-60% relative Luftfeuchtigkeit). Holz ist ein lebendiger, natürlicher Werkstoff. In Abhängigkeit von Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit kann das Holz entweder Feuchtigkeit aufnehmen oder abgeben. Unter extremen Bedingungen kann dies zu starkem Quellen oder Schwinden führen (Fugenbildung oder zu gering dimensionierte Dehnfuge zur Wand) auch über das angegebene Mass von 4mm pro lfm in der Breite hinaus.
8. Bitte beachten Sie
CLING®-System wird bei jedem Schritt der Produktion kontrolliert und nach Qualität sortiert. Sollten Sie jedoch Fehler oder Mängel feststellen, so sind diese unbedingt vor bzw. spätestens während der Verlegung sofort anzuzeigen. Die weitere Verlegung ist bis zur Klärung des Sachverhaltes unmittelbar einzustellen. Eine Rücknahme kann nur bei original verpackter Ware erfolgen, nicht jedoch bei zuviel bestellter Menge.
9. Gewährleistung
Bei sach- und fachgerechter Verarbeitung mit den für das Produkt abgestimmten Zubehörartikeln und unter Beachtung der Verlegeanleitung gilt eine Gewährleistung nach BGB von 5 Jahren.
Die Verlegung auf einer Fussbodenheizung ist nur beschränkt möglich. Geeignet dafür sind nur Brettbreiten bis 14cm bei maximaler Estrich-Temperatur von 27° Celsius, und die Spannfedern müssen doppelt eingesetzt werden. Bitte beachten Sie, dass sich hier Fugen und Schüsselungen etwas mehr zeigen werden. Im besonderen Fall wenden Sie sich vor Verlegung an Ihren Fachhändler.
6. Oberfläche und Pflege
Nach dem Verlegen des CLING®-System Massiv-Holzbodens sollte die Oberfläche trocken auspoliert werden, darf aber in den ersten 14 Tagen NICHT feucht gereinigt werden. Das bei der Produktion frisch aufgetragene Öl braucht diese Zeit, um einen widerstandsfähigen und dauerhaften Schutz aufzubauen. Der Boden sollte in dieser Phase auch nicht stark beansprucht werden, kann aber mit Besen oder Staubsauger gereinigt werden. Nach dieser Zeit kann mit der Erstpflege begonnen werden (siehe Anleitung in beiliegendem Pflegeset oder Informationen bei Ihrem Händler). Da die Oberfläche einem Verschleiß und natürlichen Farbänderungen unterliegt, ist dafür jegliche Gewährleistung ausgeschlossen.
7. Raumklima
Die Werterhaltung des Massiv-Holzfussbodens und das Wohlbefinden des Menschen erfordern ein gesundes Raumklima (20-22° C / 50-60% relative Luftfeuchtigkeit). Holz ist ein lebendiger, natürlicher Werkstoff. In Abhängigkeit von Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit kann das Holz entweder Feuchtigkeit aufnehmen oder abgeben. Unter extremen Bedingungen kann dies zu starkem Quellen oder Schwinden führen (Fugenbildung oder zu gering dimensionierte Dehnfuge zur Wand) auch über das angegebene Mass von 4mm pro lfm in der Breite hinaus.
8. Bitte beachten Sie
CLING®-System wird bei jedem Schritt der Produktion kontrolliert und nach Qualität sortiert. Sollten Sie jedoch Fehler oder Mängel feststellen, so sind diese unbedingt vor bzw. spätestens während der Verlegung sofort anzuzeigen. Die weitere Verlegung ist bis zur Klärung des Sachverhaltes unmittelbar einzustellen. Eine Rücknahme kann nur bei original verpackter Ware erfolgen, nicht jedoch bei zuviel bestellter Menge.
9. Gewährleistung
Bei sach- und fachgerechter Verarbeitung mit den für das Produkt abgestimmten Zubehörartikeln und unter Beachtung der Verlegeanleitung gilt eine Gewährleistung nach BGB von 5 Jahren.

